Eigentlich war genau das der Punkt, ja, genau das war stark. Wenn man da noch ein bisschen mitgespielt und sich ein Stück weit darauf eingelassen hätte, dann wäre das ein richtig unangenehmes Treffen geworden. Das wäre der absolute Oberhammer gewesen. Aber es extra zu machen, das ist dann schon wieder eine andere Sache, Leute.

Einfach in der Bahn einen fahren zu lassen, einem Chinesen zu sagen, dem ist das nicht peinlich. Das ist ja wohl die Härte, das ist schon grausam. Ich laufe gerade hier durch die Gegend und denke mir, ob das Bingo, das wir uns da ausgedacht haben, nicht vielleicht zu einfach wird. Und dann fange ich an, in die andere Richtung zu denken, ob es nicht doch zu schwer ist.
Für mich persönlich ist es vielleicht leicht, weil ich im Prinzip ganz gut weiß, wo man was finden kann. Und dann ist man natürlich auch extra an solche Orte gegangen. Wenn zum Beispiel Rey irgendwelche Leute aufmischt, dann läuft das dort noch mal ganz anders ab. Vielleicht ist es dann doch schwieriger.
Kurzum, wir werden sehen. Na ja, wie auch immer, der erste Versuch ist halt der erste Versuch. Wir laufen also diese besagte kleine Straße entlang zu einem ganz netten Ort. Diese eine Straße in Harajuku, ich habe den Namen vergessen.
So ein Viertel, glaube ich. Kannst du eigentlich Asiaten inzwischen am Aussehen unterscheiden? Ja, größtenteils. Nicht alle kann man unterscheiden, einfach weil manche Leute ganz einzigartige Gesichtszüge haben.
Aber im Großen und Ganzen weiß ich schon, wer Japaner ist, wer Chinese und wer Koreaner. An der Sprache ist es sogar noch einfacher zu erkennen, wenn sie zum Beispiel im Vorbeigehen etwas reden. Es sind irgendwie viele große Leute unterwegs. Vielleicht kommt euch das nur so vor, weil ich euch ziemlich tief auf Schulterhöhe trage.
Außerdem laufen auf dieser Straße viele Touristen herum. Es sind also auch genug große Touristen dabei. Ich könnte mir hier übrigens kostenlose Sachen greifen, aber die werden einem nicht direkt in die Hand gedrückt, von daher wäre das wahrscheinlich nicht in Ordnung. Oh, hier ist es übrigens interessant.
Mist, da steht, nicht fotografieren. Na gut. Da hat jemand einen Hund vor sein Geschäft gestellt, als Werbung. So nach dem Motto, kommt doch in unser Café, hier dürft ihr sie knuddeln.
Und dann hängt da ein Schild, dass man keine Fotos machen darf. Von all den Aufgaben stört mich, dass sich die Leute hier ihre Kostüme besorgen. Sie kaufen sie offenbar hier ein. Ich habe zumindest in anderen Gegenden und Läden keine solchen Kostüme gesehen.
Vielleicht gibt es sie noch im Internet, aber es kommt mir so vor, als würden sich alle hierher begeben, um sich einzudecken. Auch für uns Asiaten gibt es hier ein paar interessante Klamotten. Die Sachen hier sind schon ziemlich hart, Leute. Das Internet bricht übrigens zusammen.
Hallo? Alles gut bei euch? Ich sehe gerade, dass es richtig schlechte Aussetzer gibt. Ich weiß nicht, wie man dem helfen kann.
Wir sollten schnell aus diesem Laden hier raus. Vielleicht sollte man auch so ein Kostüm nehmen. Seht ihr, da hinten gibt es Cosplays. Oh, Leute, Gründe, es nicht zu tun.
Dahinten ist Cosplay. Na ja, wahrscheinlich ist das hier tatsächlich so eine Sache, aber wir haben uns halt trotzdem irgendwie verkleidet. Na ja, es ist halt irgendein Cosplay. Die Peinlichkeit wird enorm sein.
Wahrscheinlich gibt es das im Set, also nicht einzeln. Und sich das extra nur für ein einziges Foto zu holen, das ist mir dann doch zu viel der Ehre. Was ist das für ein Typ mit Mütze? Es gibt da einen bekannten Blogger oder Streamer mit Mütze.
Vielleicht gibt es den hier ja. Wir brauchen das, Leute, einen Auftritt von einem Idol, richtig mit Tanzen und Singen. Ein einfaches Idol kann man nicht den ganzen Tag lang streamen. Also, ich habe vor, heute lange zu streamen.
Wenn schon nicht den ganzen Tag, dann auf jeden Fall bis zum Abend, weil ich den Abend-Content will, den man mir vorgeschlagen hat. In Japan und auf TikTok sind einige russische Songs ziemlich angesagt. Ich weiß nicht, woran das liegt, aber viele stehen auf russische Musik. Chinesen und Japaner verstehen nicht, worum es in den Texten geht, aber das müssen sie auch nicht.
Sie fangen einfach die Stimmung ein. Du hältst den Hut nicht fest. Der Hut kommt zu dir. Ja, Leute, geht zu einem Japaner und zeigt ihm ein Meme mit Toxis.
Nimm dein Handy. Nein, nein, nein. Alles gut, wir sind aus dem Loch da raus. Es wird ein ganz netter Laden, schaut mal, mit einem Design von diesen Bowling-Dingern.
Dort gibt es diese komischen Bowling-Keulen. Danke. Wir müssen irgendwo anhalten und Wasser holen. Ich habe einen riesigen Durst.
Hier riecht es irgendwie komisch, richtig streng. Igitt. Das kommt von hier drüben. Das ist von diesem Ramen-Laden.
Da ist es, als ob dort ein Spawner für Ratten wäre. So, wir sind aus dem Loch raus. Loch, Leute, abgeleitet von Lag. Wie Lags, es laggt.
Ihr habt schon richtig gehört. Also, wir machen uns auf den Weg. Wir sind gerade durch Harajuku gelaufen. Die nächste Station ist Yoyogi.
Eigentlich ist die nächste Station Yoyogi, aber die überspringen wir einfach, weil es dort heute nichts Interessantes für uns gibt. Wir gehen direkt weiter nach Shinjuku, zum Bahnhof Shinjuku. Während wir laufen, wird es dunkel werden, und dann gibt es den Abend-Content mit betrunkenen Japanern und den Ratten, die für die Kamera über die Straßen rennen. Hauptsache, wir kaufen unterwegs irgendwo Wasser.
Dort drüben, seht ihr, da ist dieses große Big-Bang-Gebäude. Das ist dann also schon Shinjuku, glaube ich. Es liegt zwar schon in Yoyogi, aber es ist schon ganz nah dran. Also müssen wir im Prinzip nur in die Richtung gehen.
Wir sehen es und laufen dort hin. Da gibt es Teppiche, auf die kann man sich setzen. Man kann auf einem Tiger mitfahren. Müll.
Das ist Müll. Das ist Müll. Na gut, ich mache jetzt keinen Scherz. Da liegt so eine coole Tastatur rum.
Hört mal. Ja.